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Die Hexen von Roero

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Die Hexen von Roero

(By Eaglebird)

Hexen sind angeblich klein, hässlich und definitiv bucklig: sie benutzen dunkle Magie und allgemein erschrecken sie Kinder und Erwachsene. Roero hatte so manche von denen. Micilina von Pocapaglia und Fiorina von Montà sind womöglich am meisten bekannt.

Die Hexen von Roero
( Von Eaglebird)

Vor drei oder vierhundert Jahren, ungenaue historische Dokumente konnten leider nicht viele Informationen hierzu geben, solch eine Person lebte in Pocapaglia, in einer Gemeinschaft Roeros. Michelina, später Micilina genannt, wurde in Barolo geboren, anschließlich heiratete sie einen Mann aus Pocapaglia und zog dort ein. Aufzeichnungen deuten nicht darauf das sie klein, hässlich und bucklig war, was angeben könnte das ihr Ehemann einen schlechten Geschmack hatte, oder ob sie zu so etwas wurde nach den häufigen Prügeln und täglichen Beschimpfungen unter denen sie litt.
Wenn man beachtet das man zu Fuss, oder zu Pferd als Adel, in diser Zeit ging, das Straßen nicht betoniert waren, dass die Landschaft meistens unbehrürte Wälder waren, und das die Wälder voll mit allerlei seltsamen Tieren und Viehdieben war und, selbstverständlich, Hexen. Heute ist Barolo nur ein par Meilen weit wohingegen es einst ein weit entferntes Land für die meistein Einwohner Pocapaglias war.
Micilina, die nicht mit Schönheit beschenkt wurde und zudem auch noch Ausländerin war, wurde ignoriert und diskriminiert von den misstrauschen Einheimischen: Frauen würden nicht mit ihr reden, Männer mögten nicht ihr Aussehen, und Kinder haben vor Angst in die Hosen gemacht. Ihr seltsames Verhalten war ihr nicht von Hilfe: sie redete meistens mit sich selbst, oder vieleicht sprach sie mit dem Täufel, zeichnete mit them Spazierstock auf die Erde seltsame Symbole, später würde sie mit ihrem Besen fliegen, war oft in der Gesellschaft von schwarzen Katzen und war faul.
Sie war so faul dass eines Tages, als sie sich nicht um den Korb mit Kirschen kümmern wollte, den sie auf dem Markt verkaufen sollte, wettete sie auf das Gewicht des Korbes und verlor. Das war eine schlechte Nachricht: sie würde naher von ihrem Mann geschlagen werden, der das Geld von dem Verkauf der Kirschen auf seinen Lieblings Schnaps verbrauchen würde.
Glücklicherweise oder auch nicht, es hängt vom Standpunkt ab ob es Glück oder Unglück war, traf sie beim nach Hause Weg einen gut gekleideten, möglicherweise gebildeten Ausländer. Niemand hatte diesen Mann zuvor in Pocapaglia gesehen, nicht in der Nachbarschaft und auch nicht im Wald. Die Leute würden später schwören dass es der Teufel selbst war - kein Schwanz und keine Hörner, gekleidet für den Anlass.
Die wenigen die tatsächlich Zeuge des Treffens waren sagten später für die Untersuchung dass Micilina, Anweisungen folgte, das sie einen Kreis auf die Erde gezeichnet hat, das sie ein paar unverständliche Wörter aussprach, das sie auf den Boden spuckte und brutal auf dem Kreis tritt und wenn weiterer Beweis erforderlich war, sprach sie den Namen ihres Mannes dreimal aus. Wie Sie vielleicht schon erraten haben, der arme Mann fiel von einem Kirschbaum am selben Tag, brach sich das Genick und starb genau da und genau dort.
Die gute Nachricht war dass Micilina nicht mehr von ihrem Mann geschlagen wurde. Die schlechte Nachricht war das sie von der Inquisition angeklagt, verhört, für schuldig befunden und bei lebendigem Leibe verbrannt wurde.
Ihre Trübsal wird jährlich in Pocapaglia im August gefeiert. Die Trübsal für Fiorina in Montà wird jedes Jahr im September gefeiert.

Eine Hexe ist eine "masca" im Dialekt der Einheimischen. Ein Besen, "scopa", ist ein Werkzeug das die "masca" benutzt um hier und dort zu fliegen.